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Grundsätzliches

Die Angelfischerei wird sehr oft nur mit Blick auf das reine Fangerlebnis bzw. die Trophäe in der öffentlichen Diskussion wahrgenommen. In Wirklichkeit steckt heute sehr viel mehr dahinter. Das Auftreten so mancher Angler und Vereine in der Öffentlichkeit trägt wesentlich zum negativen Image der Angler und der Angelfischerei bei. Die Ausbildung von Angelfischern hat im ASV Konstanz einen sehr hohen Stellenwert um das Bild der Angelfischer in der Öffentlichkeit richtig zu stellen.

Der Angelfischer in Deutschland muss zur Ausübung seines Hobbys eine Ausbildung mit 30h Umfang in 7 Fachgebieten durchlaufen und eine umfangreiche Prüfung ablegen. Der Umfang ist mit der Ausbildung von Autofahrern vergleichbar. Die Vereine haben somit gut ausgebildete Mitglieder zur Verfügung. Für den Schutz der Natur bei der Ausübung des Hobbies sind ideale Voraussetzungen vorhanden. Diese guten Voraussetzungen nutzt der ASV Konstanz für seine vielfaltigen, in der Satzung verankerten Naturschutzaufgaben rund um die Gewässer. Außerdem setzen wir uns für den weiteren Ausbau dieses Know Hows ein, indem wir die besagten Vorbereitungskurse durchführen und Jugendarbeit sowohl im Verein als auch in Zusammenarbeit mit Schulen leisten.

Freizeitbeschäftigung im Einklang mit der Natur

Der Angler übt sein Hobby direkt in der Natur aus, ähnlich wie der Wanderer. Hierzu benötigt er keine besondere Infrastruktur. A priori werden in der Natur keinerlei Spuren hinterlassen. Für die Ausübung der Angelfischerei muss die Natur in erster Näherung nicht beeinflusst werden. Von der Entnahme von Fischen aus dem Wasser mal abgesehen. Die Angelfischerei lehrt von Anfang an den Respekt vor der Natur, weil man die Empfindlichkeit des Ökosystems unmittelbar erlebt.

Fisch als Nahrungsmittel

Die Angelfischerei hat für uns, neben dem Aufenthalt in der Natur, natürlich den Zweck ein besonders hochwertiges Lebensmittel zu gewinnen. Es kann nicht verleugnet werden, das dass Fangerlebnis ebenfalls eine Rolle spielt. Speziell für jugendliche ist das fischen mit der Handangel eine der wenigen, wenn nicht die einzige Möglichkeit, zu erleben wie aufwändig der Erwerb von Tierischen Nahrungsmitteln ist. Das steigert den Respekt vor der Kreatur und der Natur. Hilfreich ist dies auch in der Diskussion um die Massentierhaltung. Die von uns gefangenen Fische sind frei aufgewachsen und haben die Umwelt nicht belastet. Es ist unbegreiflich, das in Diskussionen verlangt wird, dass die Angelfischer doch ihre Fische lieber aus Zuchten beziehen sollen.

Fisch ist Lebewesen (Wirbeltier)

Fische sind Wirbeltiere und damit unterliegen diese verschiedenen gesetzlichen Regelungen zum Beispiel der Schlachtverordnung. Das fachgerechte töten eines Wirbeltieres erfordert eine bestimmte Fachkenntnis, welche in der Ausbildung der Angelfischer vermittelt wird.
Ebenfalls ist für uns der Respekt vor der Kreatur eine Selbstverständlichkeit. Hierfür stehen wir sowohl in der Ausbildung als auch im täglichen Vereinsleben ein. Für Fische gilt dies genauso wie für Hasen, Hühner oder Schweine. Die Fische die wir fangen sind frei aufgewachsen, entstammen nicht der Zucht und werden schnell und fachgerecht getötet und als hochwertiges Nahrungsmittel eingesetzt. Die Angelfischerei kann hier eigentlich nur als Vorbild dienen.

Wasser ist lebensnotwendig und gleichzeitig selten und deshalb kostbar

Unsere Freizeitbeschäftigung, das Angeln, baut als notwendige Voraussetzung auf das Wasser. Für den Menschen ist Wasser unverzichtbar, lebensnotwendig. Gleichzeitig ist für den Menschen verwertbares, zugreifbares Wasser global gesehen sehr selten. Aus diesem Grund setzen wir uns für den Erhalt bzw. die Wiederherstellung natürlicher Gewässer ein. Das gleiche gilt auch im Bezug auf die Wasserqualität.

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