• P1100666.JPG
  • P1070135.JPG
  • P1070123.JPG
  • glasaale.jpg
  • P1070153.JPG
  • _MG_8590.JPG
  • 072.jpg
  • _MG_8582.JPG

1997 Seerhein Trichter

Von 1994-1997 wurden die Fischbestände und deren Laichareale im Konstanzer Trichter und Seerhein untersucht. Es konnte das Vorkommen von 29 Arten nachgewiesen werden. Schwerpunktsmäßig wurden die kieslaichenden Arten Äsche, Döbel, Barbe und Schmerle bearbeitet. Für Äsche, Döbel, Hasel und Schmerle konnten Laichgebiete nachgewiesen werden. Für Barben liegen Hinweise für ein Laichgebiet vor. Die Äschenbestände haben in den vergangenen Jahren extrem abgenommen. Dies wird u.a. mit den veränderten Pegelständen während der Laichzeit begründet, da optimale Laichplätze kaum noch vorhanden sind und die Äsche ggf. auf weniger geeignete Laichplätze angewiesen sind. Döbel laichen heutzutage oft auf antropogenen Kiesbänken im Seerhein. Hasel haben vor allem vor dem Inselhotel im Konstanzer Trichter bei ausreichendem Wasserstand ein großes Laichgebiet. Die Bestände von Döbel und Hasel sind z.Z. nicht gefährdet. Adulte Barben werden seit Jahren selten gefangen. Es gelang jedoch der Nachweis von Brütlingen. Die Nahrungssituation ist im Untersuchungsgebiet sehr gut, da aus dem Obersee planktische und andere Organismen verdriftet werden. Das Nahrungsspektrum ist insgesamt breit gefächert; bedeutendster Nahrungsbestandteil sind Chironomidenlarven und puppen. Es werden Vorschläge für eine Verbesserung der Laich- und Aufwuchssituation gemacht.